Geschichte

Die Geschichte von BIO AUSTRIA.

© Foto: BIO AUSTRIA/Stephanie Golser
© Foto: BIO AUSTRIA/Stephanie Golser

Die Anfänge der Bio-Landwirtschaft.
Bereits 1925 gab es in Kärnten einige biologisch-dynamische Betriebe. In den frühen sechziger Jahren stellten die ersten Betriebe auf die organisch-biologische Wirtschaftsweise um. In vielen Fällen waren es Begegnungen mit Ärzten oder gesundheitliche Aspekte, die die Betriebe zu diesem Schritt bewogen. Rund um diese ersten Pioniere entstanden nach und nach regionale Arbeitsgruppen, die die weitere Entwicklung vorantrieben.

Die ersten Bio-Verbände

Ab dem Jahr 1959 wurden in Österreich die ersten Bio-Verbände als Vorgänger von BIO AUSTRIA gegründet. Etwa zwanzig Jahre später waren gerade einmal 200 mutige Pioniere Mitglied bei den Verbänden.

Der Bio-Boom

In den neunziger Jahren stiegen die großen Supermarktketten erstmals in die Vermarktung biologischer Produkte ein. Sie gründeten eigene Bio-Marken und begannen mit intensiver Bewerbung dieser Produkte. Gleichzeitig kam es mit dem EU-Beitritt Österreichs zu einem Anstieg auf knapp 20.000 Bio-Betriebe. Zu dieser Zeit gab es in Österreich eine Vielzahl von Verbänden, in denen die Biobauern organisiert waren. Die vielen Verbände brachten aber mit sich, dass gemeinsame Ziele zu wenig konsequent verfolgt wurden. Schließlich bündelten zwei Dachverbände – die ARGE Biolandbau und die ÖIG – die Interessen der einzelnen Organisationen.

Die Gründung von BIO AUSTRIA

Ziel war es, einen klaren Ansprechpartner für Politik, zivile Gesellschaft, Wirtschaft und Medien zu definieren. Diese Entwicklung mündete 2005 schließlich im Zusammenschluss aller Verbände unter BIO AUSTRIA. Die Bio-Bewegung hat sich somit als Reaktion auf die Anforderungen der Gesellschaft ausgerichtet.

Bio als Zukunftsmodell

Heute hat sich die Bio-Landwirtschaft als Alternativmodell zur Intensivlandwirtschaft etabliert. Viele sehen in ihr inzwischen sogar das einzige landwirtschaftliche Modell der Zukunft. Jetzt gilt es wiederum Pionierarbeit zu leisten, um den neuen gesellschaftlichen Anforderungen bestmöglich zu entsprechen.