Was leistet BIO AUSTRIA?

BIO AUSTRIA vertritt rund 12.500 österreichische biobäuerliche Betriebe und ist damit nicht nur der größte österreichische Bio-Verband, sondern auch der größte Verband für Biologische Landwirtschaft in Europa.

Als solcher vertreten wir die agrarpolitischen Interessen unserer Mitglieder auf internationaler und nationaler Ebene, stehen für die biobäuerliche Beratung und Weiterbildung ebenso wie für die Entwicklung der höchsten Bio-Qualität, der BIO AUSTRIA Qualität.

Alle Biobäuerinnen und Biobauern in Österreich müssen die Richtlinien der EU-Bio-Verordnung einhalten. BIO AUSTRIA Bäuerinnen und Bauern müssen zusätzlich noch die weit strengeren BIO AUSTRIA Richtlinien erfüllen.

© Foto: BIO AUSTRIA

Das beste Bio

  • BIO AUSTRIA schreibt vor, dass der gesamte Betrieb biologisch bewirtschaftet wird. Es gibt keine konventionellen Teilbereiche, wie sonst erlaubt.
  • Durch die Art der Bewirtschaftung soll eine positive Humusbilanz erzielt werden.
  • Höhere Anforderungen an die Tierhaltung ,was Auslauf, Liegeflächen etc. betrifft.
  • Oberstes Ziel ist das Verfüttern betriebseigener Futtermittel, der Import von Futtermitteln ist genehmigungspflichtig.
  • Das Verfüttern von Fischmehl, Enzymen und konventionellen Eiern ist verboten.
  • Bei der Verpackung von Gemüse dürfen keine Styroportassen verwendet werden, bei der Lagerung von Honig keine Kunststoffbehälter.
  • Zur Förderung der Artenvielfalt ist die ganzjährige Begrünung bei Obst- und Weingärten vorgeschrieben.
  • Beim Anbau unter Glas bzw. Folie dürfen Kulturflächen im Winter höchstens frostfrei gehalten werden, es sei denn die Beheizung erfolgt durch erneuerbare Energie bzw. Abwärme.
  • Nur bestimmte Düngemittel sind für den Bio-Landbau zugelassen. Bei BIO AUSTRIA gibt es zusätzlich starke Einschränkungen.
  • Bei der Düngung gelten strenge Gesamtstickstoffobergrenzen.
  • Das Ausbringen von Wirtschaftsdüngern ist bei Beerenobst und Gemüse während der gesamten Vegetationsperiode verboten.
  • Und auch beim Kupfereinsatz gelten niedrigere Obergrenzen als die EU-Bio-Verordnung vorschreibt.