Biobauern unterstützen Initiative für unabhängige Gentech-Risikoforschung
BIO AUSTRIA unterstützt die Initiative „Crash-Test für Gentech-Mais – Unabhängige Risikoforschung stärken!“ des Genethischen Netzwerks: Unterschreiben auch Sie!
BIO AUSTRIA engagiert sich national und international für Gentechnik-freie Landwirtschaft.
„Die Interessen der europäischen Bauern und Konsumenten müssen vor jene der Gentech-Industrie gestellt werden!“ fordert BIO AUSTRIA - Obmann Rudi Vierbauch.
Crash-Test für Gen-Mais – Unabhängige Risikoforschung stärken
In der Europäischen Union werden Gentech-Pflanzen zugelassen, ohne dass sie ausreichend auf Ihre Risiken für Umwelt und Gesundheit überprüft wurden. BIO AUSTRIA unterstützt daher die Initiative „Crash-Test für Gentech-Mais - Unabhängige Risikoforschung stärken!“ des Gen-ethischen Netzwerks (GeN). Die Initiative wurde im Rahmen der aktuell in Bonn stattfindenden Konferenz zur UN-Konvention über biologische Vielfalt vorgestellt. Zentrale Forderung an die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten der EU ist es, dass Gentech-Pflanzen in Zukunft nicht mehr nur auf Basis der Risikoforschung der Antragsteller bewertet werden. „Solange die unabhängige Risikoforschung nicht verstärkt wird, können auch zugelassene Gentech-Pflanzen nicht als sicher anerkannt werden“, so Vierbauch, „Import und Anbau muss daher ausgesetzt werden“.
Gegen schrittweise Demontage der Gentechnik-Freiheit Österreichs
Letzte Woche hat die Europäische Kommission die österreichischen Importverbote für die Gentech-Maissorten MON 810 und T25 wie erwartet aufgehoben, der Anbau bleibt in Österreich weiterhin verboten. Obmann Rudi Vierbauch: „Offensichtlich beabsichtigt die EU-Kommission mit dieser Strategie eine schrittweise Demontage der österreichischen Gentechnik-Freiheit. Nach den Importverboten könnten die Anbauverbote an den Pranger gestellt werden. Wir Biobauern lehnen diesen Kurs entschieden ab. Dabei wissen wir die überwältigende Mehrheit der Konsumenten hinter uns!“
Angekündigte Importverbote für Gen-Raps als richtige Antwort
Das österreichische Parlament hat letzte Woche beschlossen, dass für vier weitere Gentech-Sorten Import und Verarbeitung verboten werden soll. Bundesministerin Kdolsky hat bereits signalisiert, dieser Aufforderung nachkommen zu wollen. Es geht dabei um Import und Verarbeitung des Gentech-Mais MON853 und der Gentech-Raps-Sorten Ms8, Rf3 und Ms8xRf3. Für den Anbau in der EU ist keine dieser Sorten zugelassen. Obmann Rudi Vierbauch: „Bei Raps ist die Gefahr der unkontrollierten Ausbreitung besonders hoch. Die angekündigten Importverbote sind daher die richtige Antwort auf den Versuch, die österreichische Gentechnik-freiheit schrittweise zu demontieren“
Unterstützungsliste zum Downloaden:
Fachliche Informationen:
BIO AUSTRIA, Leitung Agrarpolitik
Mag. Thomas Fertl
E
thomas.fertl@bio-austria.at
Informationen zu GEN
W
www.gen-ethisches-netzwerk.de