Ein Flugzeug für Minister Pröll!
Mit klimafreundlichen Bio-Lebensmitteln läßt sich in den österreichischen Bio-Hotels der Urlaub ohne CO2 im Gepäck genießen. Als Symbol hierfür erhielt Bundesminister Josef Pröll von BIO AUSTRIA und den Bio-Hotels einen Urlaubsgutschein in Form eines Papierfliegers.
Warum mit viel CO2 in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah ist?“ Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll regt zum klimafreundlichen Urlauben abseits von Fernreisen an. Unterstützenden Aufwind für dieses Anliegen bekam nun Pröll von BIO AUSTRIA Obmann Johannes Tomic und Armin Schmelzle von den österreichischen Bio-Hotels: Ein Papierflieger, der sich als Urlaubsgutschein für ein Bio-Hotel entpuppte, wies auf die vielen Vorzüge eines heimischen Urlaubs mit
Bio-Genuss hin. Das erholsame Bio-Geschenk wurde dem Niederösterreichischen Hilfswerk gestiftet.
Tatsächlich sind bio und regional für das Klima optimal. Biologische Lebensmittel tragen wesentlich zum Klimaschutz bei und werden daher den Gästen der österreichischen Bio-Hotels angeboten.
Alleine durch den konsequenten Verzicht auf chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel, für deren Produktion enorme Mengen an fossilen Energieträgern verbraucht werden, kommt es Dank der biologischen Wirtschaftsweise zu flächenbezogenen Einsparungen von bis zu 60 % an fossilen Energieträgern gegenüber der konventionellen Landwirtschaft. Und wissenschaftliche Studien belegen: Intensive, konventionelle Ackerbaubetriebe könnten durch eine Umstellung auf Bio-Landwirtschaft ihre Treibhausgasemissionen entschieden reduzieren und bis zu 50 % weniger Kohlendioxid sowie 80 % weniger Methan emittieren.
Biologische Humuswirtschaft bindet CO2
Ein überaus großes Potential an CO2-Verminderungen liegt in der schonenden Bodenbewirtschaftung des Biolandbaus: Gründüngungen und andauernde Bodenbedeckung durch Pflanzen halten die Böden fruchtbar und verringern die Abgabe von Kohlendioxid aus den Böden.
Gleichzeitig erfolgt durch die biologische Bodenbewirtschaftung der Aufbau von wertvollem Humus, wodurch CO2 langfristig im Boden gebunden wird. Experten schätzen, dass weltweit rund 400 - 800 Millionen Tonnen Kohlenstoff von landwirtschaftlichen Böden durch eine biologische Bewirtschaftung aufgenommen werden könnten.
Am Bild zu sehen: v.l.n.r.: Hannes Tomic, Obmann BIO AUSTRIA, Elke Fuchs, Leiterin NÖ Hilfswerk, Minister Josef Pröll, LAbg. Michaela Hinterholzer, Vizepräsidentin NÖ Hilfswerk, Armin Schmelzle, Obmann Stellv. Bio-Hotels