Österreichische Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern als ForscherInnen in Hohenheim
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Foto: © BAL-Gumpenstein/Buchgraber
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Universität Hohenheim informierte über aktuelle Forschungsaktivitäten und -ergebnisse zur biologischen Landwirtschaft.
Seit Anfang der neunziger Jahre stellt die alle zwei Jahre stattfindende „Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau“ vor allem für deutschsprachige Bio-ForscherInnen einen Fixpunkt in ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit dar.
Die mittlerweile 9. Wissenschaftstagung wurde heuer vom 20. – 23. März an der Universität Hohenheim veranstaltet. Mehr als 600 TeilnehmerInnen informierten sich über aktuelle Forschungsaktivitäten und -ergebnisse zur biologischen Landwirtschaft.
Auch Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern aus Österreich waren indirekt Teil dieses wissenschaftlichen Netzwerks:
Vernetzung von Theorie und Praxis
Das seit 2005 laufende Projekt „Bionet“ (in Kooperation von BIO AUSTRIA, FiBL, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, BOKU und Landwirtschaftskammern) wurde im Rahmen der Tagung präsentiert und stieß auf reges Interesse:
Im Mittelpunkt des Projektes steht der Aufbau eines Netzwerks an „Transferbetrieben“ für den biologischen Ackerbau. In enger Zusammenarbeit mit BetriebsleiterInnen, BeraterInnen und WissenschaftlerInnen werden aktuelle Forschungsergebnisse und bäuerliches Erfahrungswissen auf ihre Praxistauglichkeit unter österreichischen Standortbedingungen untersucht.
Bio-Betriebe als Ort der Forschung
Jede Bio-Bäuerin und jeder Bio-Bauer wird dadurch zum/zur ForscherIn und forciert die Weiterentwicklung der biologischen Landwirtschaft.
Für die Zukunft des Bio-Landbaus gilt es, diesen ganzheitlichen, zukunftsweisenden und innovativen Ansatz weiter zu verfolgen und das Forschungspotential auf biologisch wirtschaftenden Betrieben verstärkt zu nutzen.
Weitere Informationen
Nähere Informationen zum Projekt Bionet finden Sie unter
www.bio-net.at
Einen Überblick der Vorträge finden Sie im Download:
Bei Interesse sind einzelne Artikel unter innovation@bio-austria.at zu bestellen bzw. demnächst downloadbar unter
www.orgprints.org