Biologische FischhaltungBio-Fische unterscheiden sich wesentlich von den Fischen, die mit üblichen Methoden aufgezogen werden.
Inhalt:
AllgemeinesEs gibt keine chemischen Wachstumsförderer, keinen Einsatz von Hormonen und keine Gentechnik. Fische haben viel Platz und müssen daher ihr Revier nicht verteidigen. Das Wasser für die biologische Fischhaltung muss zur Erzeugung von Lebensmitteln geeignet sein. Die Wassergüte darf sich durch die Nutzung zwischen Ein- und Auslauf nicht verschlechtern. Für die natürliche Flora und Fauna werden im Umfang zwischen 1 % und 5 % natürliche Strukturen belassen.
Die Umstellungszeit ist je nach Fischart unterschiedlich. Es hat eine Gesamtbetriebsumstellung innerhalb eines Jahres zu erfolgen. Die Fischgesundheit wird in erster Linie durch vorbeugende Maßnahmen wie Fischauswahl, optimale Haltungsbedingungen, mäßige Fütterung und hochwertige Futtermittel gesichert. Im Krankheitsfall wird die Unterstützung der Selbstheilungskräfte, die Ausschaltung von Belastungsfaktoren und die Anwendung von Naturheilverfahren der Behandlung mit Medikamenten vorgezogen. Richtlinien
Die BIO AUSTRIA - Fischrichtlinien regeln die Erzeugung von Karpfen in stehenden und wärmeren Gewässern beziehungsweise die Erzeugung von Raubfischen in fließenden und kalten Gewässern. Arge Bio-Fisch
Bio-Fischwirte werden von Herrn Marc Mößmer von der Arge Bio-Fisch beraten. |