Bio–Bauern gesucht
Die Initiative "Bio sucht Bauer" soll Landwirte dazu motivieren, auf biologische Landwirtschaft umzusteigen. Derzeit werden 17 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen im Burgenland biologisch bewirtschaftet.
Mehr Nachfrage als Bio–Produkte
Mit diesen 17 Prozent biologischer Bewirtschaftung ist das Burgenland österreichweit und auch im EU–Vergleich führend. Dennoch ist die Nachfrage nach biologischen Produkten im Land größer als das Angebot.
Mit dem Projekt "Bio sucht Bauer" will man nun der steigenden Nachfrage nach Bio–Produkten nachkommen, erklärte Agrarlandesrat Nikolaus Berlakovich.
Ziel: Bio–Flächenanteil von 25 Prozent
Um konventionelle Landwirte für den Umstieg auf Bio zu motivieren, werden bis Ende Mai Informationsveranstaltungen im ganzen Land abgehalten.
Der Bio–Flächenanteil soll in den kommenden fünf bis zehn Jahren von derzeit 17 auf 25 Prozent gesteigert werden.
Heimische Bio–Produkte in den Regalen
Außerdem soll der Import von Bio-Produkten aus dem Ausland reduziert werden, sagte Landwirtschaftskammer–Präsident Franz Stefan Hautzinger. Ziel müsse es sein, die Regale mit heimischer Ware zu befüllen.
Nachholbedarf bei Obst, Gemüse und Fleisch
Besonders bei Obst, Getreide, Schweine– und Rindfleisch sowie Gemüse aus biologischer Landwirtschaft hinkt das Angebot der Nachfrage noch hinterher. Der Zeitpunkt für einen Einstieg in den Bio–Markt wäre derzeit also vor allem in diesen Sparten ideal.
Mehrere Organisationen beteiligt
Ins Leben gerufen wurde die Initiative "Bio sucht Bauer" von BIO AUSTRIA, vom Landwirtschaftsministerium und der Landwirtschaftskammer.
Rückfragehinweis
BIO AUSTRIA – Burgenland
DI Gerhard Bruckner
Geschäftsführung
M 0676/842 214 300
E gerhard.bruckner@bio-austria.at
Am Bild zu sehen: v.l.n.r.: Klaus Freismuth, langjähriger Biobauer; Ida Traupmann, Obfrau von BIO AUSTRIA – Burgenland; Agrarlandesrat DI Niki Berlakovich; Ökonomierat Franz Stefan Hautzinger, Präsident der LK Burgenland; Mag. Hannes Rotheneder, Betriebsleiter der Bio-Futtermittelfirma vitakorn