Der Workshop: 28. und 29. Jänner 2009
Wie gesund sind Bio-Lebensmittel wirklich?
Bio-Lebensmittel boomen – nicht zuletzt deshalb, weil sie von vielen KonsumentInnen als gesund erachtet werden. Zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigen das. Doch auch viele konventionelle Produkte heften sich die „Gesundheit“ auf ihre Fahnen. Denn kaum ein anderer Vorteil ist bei Lebensmitteln so gefragt wie jener der gesundheitsfördernden Wirkung.
Aber wie gesund sind Bio-Produkte tatsächlich? Wer definiert, was gesund ist? Und: Wie weit muss der Begriff „Gesundheit“ eigentlich gefasst werden?
Die BioVersität 2009 nimmt sich dieses – für den Bio-Landbau so wichtigen – Zukunftsthemas an.
Die Montagsakademie: 23. Februar 2009
Gesundheit ist nicht teilbar – eine ganzheitliche Betrachtung der menschlichen Gesundheit
Ein gesunder Geist ist Voraussetzung für einen gesunden Körper und das Wohlbefinden des Menschen. Diese Tatsache, vor allem aber das Wissen über den Zusammenhang von Gesundheit, Umwelt und Lebensstil, ist von alten Kulturen dokumentiert. Begriffe wie „Klimawandel“ und „Umweltzerstörung“ kamen in ihrem Wortschatz jedoch noch nicht vor. Heute belegen unzählige wissenschaftliche Untersuchungen, dass eine gesunde Umwelt mit einem gesunden Boden, gesunden Pflanzen und Tieren wesentlich für das menschliche Wohlbefinden ist. Denn besonders unsere Lebensräume und Lebensmittel können uns gesund erhalten und unsere Lebensqualität steigern – oder krank machen.
Neue wissenschaftliche Messmethoden beweisen eindrucksvoll, dass die Vitalität eines Lebensmittels sehr unterschiedlich sein kann. Je nachdem, ob es von gesunden oder kranken Tieren bzw. Pflanzen stammt, ob es in einer gesunden oder kranken Umwelt produziert wurde, ist der Konsum für Wohlbefinden oder Unwohlsein verantwortlich.
Vortragender Claus Holler, Ernährungs- und Gesundheitsexperte von BIO AUSTRIA, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesen neuen Messmethoden und ist überzeugt, dass deren Ergebnisse in naher Zukunft ein gesellschaftspolitisches Umdenken bewirken werden.
Am Bild zu sehen: Claus Holler