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Lebensmittel der Woche: Bio-Äpfel – Pause mit Biss

Foto: © Pixelio.de

Er ist rund, appetitlich, unglaublich vielseitig und die beliebteste Frucht der ÖsterreicherInnen: der Apfel.

Bei keiner Obstsorte ist die Sortenvielfalt so groß wie bei Äpfeln. Mehr als 2.000 verschiedenen Apfelsorten werden in Österreich kultiviert. Am Markt sind etwa 20 Sorten erhältlich. Zu den gängigsten zählen Topaz, Gala, Jonagold, Idared, Boskop, Cox Orange, Golden Delicious, Kronprinz Rudolf, Gloster oder Rubinette.

Bio-Äpfel sind umweltgerecht produziert
Im Bio-Landbau dürfen keine leicht löslichen mineralischen Düngemittel verwendet werden und Bio-Äpfel werden ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel erzeugt. Bio-Äpfel werden mit Stärkungsmitteln und unter zu Hilfenahme von Nützlingen gezogen. Die Bio-Landwirtschaft verweigert sich der übertriebenen Normierung unserer wertvollen Lebensmittel, frisch und appetitlich müssen die Äpfel sein und vor allem schmecken!

Bio schmeckt besser
Sensorische Untersuchungen fallen häufig zugunsten von Äpfeln aus Bio-Anbau aus¹. Wir essen jedoch nicht nur mit Mund und Nase, sondern auch mit den Augen. Bei saisonaler, biologischer Qualität stimmt das äußere Erscheinungsbild mit den inneren Geschmackswerten überein. Die enthaltenen Fruchtsäuren sorgen für frischen Geschmack, Äpfel sind außerdem reich an Pektin, einem leicht löslichen Ballaststoff.

Lagerung
Frische Äpfel sind gut lagerfähig und lassen sich auf Vorrat kaufen. Um Frische und Vitamine lange zu erhalten, werden Äpfel am besten in Kisten im kühlen Keller gelagert. Für kleine Mengen sind Plastiksackerl mit kleinen Löchern ideal. Sie lassen sich im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Wichtig: Äpfel nicht mit anderen Früchten lagern. Während des Nachreifens strömen sie das Gas Ethylen aus, das bei anderen Obst- und Gemüsearten die Alterungs- und Verderbensprozesse beschleunigt.

Verwendung in der Küche
Äpfel schmecken zwischendurch als „Pause mit Biss“, als fruchtiger Saft und natürlich in Apfelstrudel, Kuchen, Chutney, Apfelmus oder ganz aktuell, wenn´s draußen kälter wird: als duftende Bratäpfel.

¹ vVgl. Velimirov/Müller (2003): Die Qualität biologisch erzeugter Lebensmittel. Ist bio wirklich besser? Umfassende Literaturrecherche zur Ermittlung potenzieller Vorteile biologisch erzeugter Lebensmittel. Report, Bio Austria, Wien, http://orgprints.org/2246/1/velimirov-2003-qualitaet.pdf, S. 40

Nährwertangaben

pro 100 g

Brennwert

221 kJ – 53 kcal

Eiweiß

0,3 g

Kohlenhydrate – davon Zucker

11,7 g – 10,5 g

Fett – davon gesättigte Fettsäuren

0,4 g – 01 g

Ballaststoffe

2,1 g

Natrium

< 0,0 1 g

Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise sind wichtig.

Bio-Adressen für Äpfel
Biomaps, die Bio-Adressensuche von BIO AUSTRIA, bietet ihnen einen Überblick, wo Sie bei Biobauern, Bio-Fachgeschäften etc. Bio-Äpfel erhalten.
Suchtipp fürs schnelle Suchen: Gehen Sie bei Biomaps auf „Erweiterte Suchoptionen“ und geben Sie ganz unten das Stichwort „Äpfel“ ein. Sie erhalten einen Überblick aller Anbieter.
W mehr lesen... www.bio-austria.at/biomaps

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