Bio-FischEin- bis zweimal in der Woche sollte Fisch auf den Tisch – das empfehlen Ernährungsexperten. Fisch ist ein hochwertiges und leicht verdauliches Lebensmittel. Er enthält wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Nicht nur deswegen, sondern auch seit BSE, Nitrofen und Geflügelpest ist Fisch zum Schwarm einer wachsenden Zahl ernährungsbewusster Verbraucher geworden. Wer Bio-Fisch auf den Tisch haben will, ist bei biologischer Teichwirtschaft an der richtigen Adresse, denn „wilden Bio-Fisch“ gibt es nicht. Als Bio-Fisch sind hauptsächlich heimische Karpfen erhältlich. Ebenfalls in heimischer Bio-Qualität gibt es Forellen und Saiblinge. Bio-Karpfen wachsen in naturnah belassenen Teichen mit reichem Pflanzenbewuchs und Tierleben auf. Mindestens die Hälfte der Nahrung kommt aus der Eigenproduktion des Teichwirts, der Rest aus biologischem Landbau. Bio-Fisch-Richtlinien sind im österreichischen Lebensmittelcodex streng geregelt. Jeder Bio-Fisch hat genügend Teichfläche, z.B. 20 m² pro Karpfen in der Region Waldviertel und bei Forellen ca. 10 kg/m² Raum im Teich. Die Aufzucht erfolgt in natürlichen Gewässern. Weiters müssen die klassischen Bio-Grundsätze – kein Kunstdünger, kein Einsatz von Antibiotika, Hormonen und Wachstumsförderern, keine synthetischen Zusatzstoffe im Futter und die Verwendung von biologischem, gentechnikfreiem Futter – eingehalten werden.
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