Bio und Gesundheit
Die Frage, was ein Lebensmittel gesund macht, scheint einfach zu beantworten: Vitamine und Co stehen auf der guten Seite – Fette, Salz und Zucker auf der bösen.
Alle bedeutsamen „guten“ und „bösen“ Inhaltsstoffe lassen sich im Labor messen – Oder sind sie etwa nur deshalb so bedeutsam, weil sie messbar sind?
Chemische und mikrobiologische Bewertung
Ing. Franz Floss vom Verein für Konsumenteninformation weiß genau, wie die Qualität von Lebensmittel beurteilt wird: „Der gesundheitliche Aspekt wird derzeit vor allem chemisch und mikrobiologisch bewertet.“ Keine Krankheitserreger, so wenig Schadstoffe wie möglich und eine Vielfalt an „wünschenswerten“ Inhaltsstoffen sind gefragt.
Alternative Meßmethoden
Wissenschaftsexperte Claus Holler von BIO AUSTRIA zweifelt allerdings daran, dass alle gesundheitlichen Qualitätsunterschiede mit diesen Methoden nachweisbar sind. Seit Jahren beschäftigt er sich daher mit alternativen Messmethoden. „Lebensmittel können sowohl gute als auch schlechte Nachrichten transportieren“, ist der Experte überzeugt, „und der menschliche Körper reagiert mit Entspannung oder Stress darauf.“
Zusammenfassung des Vortrags von Claus Holler, Lebensmittelexperte von BIO AUSTRIA, im Rahmen der BIO AUSTRIA – Zukunftstagung 2006 im Radiokulturhaus des ORF Wien als Download:
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