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Erste Terra Madre Austria - ein voller Erfolg!

10.000 BesucherInnen stürmten vom 28.- 29 Oktober das Wiener Rathaus um regionale Köstlichkeiten kennen zu lernen und zu erstehen.

Riesenerfolg für die erste Terra Madre Austria
Unzählige BesucherInnen flanierten dieser Tage im Arkadenhof um alte Gemüseraritäten, Obstsorten und regionale Spezialitäten für sich zu entdecken. Über 20 BIO AUSTRIA-ProduzentInnen boten an 19 Ständen nicht nur ihre Produkte an, sondern lieferten gleich auch deren Geschichte - und das eine oder andere Rezept - mit. Die Begeisterung für die angebotenen Produkte hat selbst die Erwartungen der ausstellenden ProduzentInnen noch weit übertroffen - so mancher Stand war innerhalb kürzester Zeit "leergekauft"!

Fachkonferenz
Während sich die einen in den "Schulen des Geschmacks" und auf dem Markt die Vielfalt schmecken ließen, nahmen rund 400 an der parallel abgehaltenen Fachkonferenz teil.
In 4 Workshops - Vielfalt säen, Vielfalt kultivieren, Vielfalt schmecken und Vielfalt fair-teilen - wurden von Experten verschiedene Aspekte beleuchtet.
BIO AUSTRIA war in der Konferenz vertreten durch Claus Holler, BIO AUSTRIA Gemeinschaftsverpflegung, Gesundheit und Ernährung (Vielfalt schmecken), Jürgen Schmücking, BIO AUSTRIA Weinmarketing, Gastronomie und Bio-Hotels (Vielfalt kultivieren) sowie Barbara Soritz, BIO AUSTRIA Vorstands-Mitglied und Arche-Produzentin (Vielfalt fair-teilen).

Wiener Deklaration
Im Rahmen der Konferenz wurde die Wiener Deklaration zur Diskussion gestellt und schließlich verabschiedet. Darin wird, unter anderem, explizit auf die Bedeutung der biologischen Landwirtschaft hingewiesen:
"...Ziel ist eine klimafreundliche, biologische und auf Werten (Gesundheit, Ökologie, Gerechtigkeit, Fürsorge) beruhende, kleinstrukturierte, bäuerliche Landwirtschaft sowie die ökologische Verträglichkeit entlang des gesamten Lebensmittelsystems...."

BIO AUSTRIA freut sich über den Erfolg, dass die Bio-Landwirtschaft nun auch fest in den abschließend formulierten 10 Forderungen verankert ist:

  • Erhaltung und Pflege der bio-kulturellen Vielfalt
  • Wiederherstellung des Rechts auf freie Entscheidung für Sorten und Rassen
  • Recht auf gentechnikfreie Landwirtschaft und Ernährung
  • Förderung frischer, saisonaler und regionaler Produkte mit kurzen Wertschöpfungsketten
  • Förderung starker Regionen
  • Umstieg auf biologische Landwirtschaft und Verankerung als agarpolitisches Leitbild
  • Abkehr von Exportorientierung
  • Veränderung der weltpolitischen und weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen
  • Höchste Priorität für Lebensmittel und Änderung der Ernährungsgewohnheiten
  • Unterzeichnung des IAASTD Weltagrarberichts durch Österreich

Die Deklaration (inklusive Forderungen) zum Download