Lebensmittel der Woche: Bio-Karotten – stärken für den Herbst
Karotten sind zweifellos das beliebteste, weil delikat süße, Wurzelgemüse. Wer schon in viele Karotten gebissen hat, weiß, dass solche aus biologischem Anbau besonders fein schmecken!
Aufgrund ihres süßlichen Geschmacks werden Karotten in Irland übrigens als “Honig der Erde” bezeichnet, in England wird gar Marmelade daraus gekocht. Karotten sind reich an Beta-Carotin¹ – der Vorstufe von Vitamin A, von diesem Inhaltsstoff leitet sich auch der Name „Karotte“ ab. Beta-Carotin ist fettlöslich und kann nur im Beisein von Fett im Körper aufgenommen werden. Aus diesem Grund werden zu Karottensalat oder -saft immer ein paar Tropfen Öl gegeben. Karotten enthalten auch Eisen. Der Zuckergehalt ist für Gemüse relativ hoch und sortenabhängig verschieden² – was auch zu schmecken ist.
Vergessene Vielfalt
Kräftig orange, gelblich, weiß oder violett - früher war bei Karotten eine große Sortenvielfalt gebräuchlich. Obwohl violette Karotten nur mehr vereinzelt auf Spezialitätenmärkten zu finden sind, hat - wer bei spezialisierten Biobauern kauft – nach wie vor die Qual der Wahl: dicke und dünne, konische, kugelrunde und zylindrische Sorten werden angeboten. Auch geschmacklich sind die Rüben unterschiedlich: saftig, süß, leicht nussig, kräftig bis hin zu herb und bitter. Gelbe Karottensorten findet man in Österreich als „Gelbe Rüben“ im Handel. Sie sind unverzichtbarer Teil von „Suppengrün“ und „Wurzelwerk“. In Deutschland sind unter der Bezeichnung „Gelbe Rüben“ oftmals die üblichen orangen Karotten gemeint.
Lagerung & Konservierung
Mittelspäte und späte Karottensorten sind sehr gut lagerfähig. Der optimale Erntezeitpunkt für Lagerkarotten ist kurz vor Erreichen der Vollreife, wenn das Laub bereits ein wenig gelb wird. Unreifes Lagergut wird leicht welk und faul. Überreife Karotten neigen zum Aufplatzen. Wichtig: Nicht waschen! Die anhaftende Erde verhindert das Austrocknen. Übrigens: Ob Karotten bitter oder süß schmecken, liegt nicht nur an der Sorte. Mehr noch spielen bei der Geschmacksausprägung Bodenbeschaffenheit und Wasserversorgung eine Rolle - je stärker bewässert wird, desto weniger geschmackvoll. Werden Karotten gemeinsam mit Obst und Fruchtgemüse gelagert, werden sie leichter bitter. Der Grund: Diese Früchte geben Ethylen ab, was im Stoffwechsel der Karotten die Bildung von Bitterstoffen anregt.
Verwendung in der Küche
Karotten eignen sich zum Rohessen und werden auch gegart verzehrt. Kleine Wurzeln müssen kaum oder gar nicht geschabt werden, größere schon. Karotten eigenen sich gut für Salat oder Rohkost. Kombinationen mit Äpfeln, grob gehackten Nüssen, Sellerie oder Roten Rüben passen gut. Marinaden: Zitronensaft und etwas Obers oder Zitronensaft und etwas Öl oder die ganz normale Essig-Öl-Marinade! Karotten sind Teil des Suppengemüses („Wurzelwerk“), kommen in Cremesuppen, in Eintöpfe, schmecken als Gemüsebeilage oder Gemüsegericht. Auch Karottensaft – mit ein paar Tropfen Öl! – schmeckt sehr gut!
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Nährwertangaben |
pro 100 g |
% RDA |
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Brennwert |
152 kJ – 36 kcal |
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Eiweiß |
0,9 g |
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Kohlenhydrate – davon Zucker |
5,9 g – 5,2 g |
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Fett – davon gesättigte Fettsäuren |
0,2 g – 0,0 g |
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Ballaststoffe |
3,2 g |
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Natrium |
< 0,1 g |
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Eisen |
2,1 mg |
15 |
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Beta Carotin |
3400 µg |
185 |
Bio-Adressen für Bio-Karotten
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