SEKEM – Nachhaltige Entwicklung in Ägypten
BIO AUSTRIA lud gemeinsam mit dem MuseumsQuartier im Rahmen von „10 Jahre MuseumsQuartier Wien“ zu einem Abend mit dem charismatischen Gründer der SEKEM-Initiative, Prof. Dr. Ibrahim Abouleish.
Zum 4. Mal hat BIO AUSTRIA im Rahmen der Informationsoffensive „Wir schauen aufs Ganze“ einen hochkarätigen Vortragenden eingeladen um die Leistungen der Bio-Landwirtschaft von mehreren Seiten zu beleuchten.
Informationsoffensive „Wir schauen aufs Ganze“
Eröffnet wurde die Reihe 2010 vom Quantenphysiker, Alternativ- und Nobelpreisträger Prof. Dr. Hans-Peter Dürr im Akademischen Gymnasium. Er beleuchtete auf anschauliche Weise die Zusammenhänge von Quantenphysik und Nachhaltigkeit. Prof. Dr. Meinhard Miegel forderte in seinem diesjährigen Vortrag ein Umdenken in Bezug auf Wachstum und Wohlstand und sah es bereits stattfinden. Dr. Anita Idel, Tierärztin und Lead-Autorin des Weltagrarrates, räumte mit dem verbreiteten Vorurteil auf, dass Kühe per se Klimakiller wären und stellte die Zusammenhänge klar.
Ibrahim Abouleish und SEKEM
Mit Prof. Dr. Abouleish ist es BIO AUSTRIA gelungen, einen Vortragenden nach Wien zu holen, der in Ägypten ein ganzheitliches Wirtschaftsmodell realisiert hat, das vorbildhaft für das 21. Jahrhundert ist. SEKEM ist heute Marktführer bei organischen Produkten und pflanzlichen Heilmitteln in Ägypten und forciert den landesweiten Einsatz biologisch-dynamischer Anbaumethoden, insbesondere beim Baumwollanbau. Das Unternehmen betreibt auch Schulen, Arbeits- und Erziehungsprogramme, ein medizinisches Zentrum und eine Akademie für angewandte Kunst und Wissenschaft. SEKEM ist der Beweis, dass ein Unternehmen erfolgreich auf dem Weltmarkt sein und gleichzeitig einen humanen und spirituellen Zugang auf Mensch und Natur bewahren kann.
In der vollbesetzten Arena 21 des MuseumsQuartiers Wien präsentierte Dr. Abouleish seine SEKEM-Vision in einem von Studenten gedrehten Film und erzählte über das von ihm 1977 gegründete Projekt sowie seine Idee der „Ökonomie der Liebe“. Für die Realisierung seiner Initiative erhielt er 2003 den Alternativen Nobelpreis (Right Livelihood Award). Mit Begeisterung trat Dr. Abouleish mit dem Saalpublikum in den Dialog und beantwortete mit viel Hingabe die zahlreichen an ihn gestellten Fragen.
Empfang
Im Anschluss an den Vortrag gab es in der Ovalhalle die Möglichkeit bei einem köstlichen Bio-Buffet Kontakte zu knüpfen beziehungsweise zu vertiefen, sich auszutauschen und die Worte von Dr. Abouleish nachklingen zu lassen.
Biologisch-dynamischer Wein wurden vom Weingut Sepp Moser aus Rohrendorf, Niederösterreich, dem Bioweingut Klinger aus Apetlon, Burgenland und dem Weingut Schönberger aus dem burgenländischen Mörbisch zur Verkostung angeboten – herzlichen Dank an dieser Stelle!
Näheres zu den Winzern:
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www.sepp-moser.at
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www.bionysos.at
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www.schoenberger.eu






