Positive Gespräche zur Bio-Rinder-Vermarktung

© BIO AUSTRIA/Theurl

Die bioVermarkung Handels Gmbh und Bio Austria NÖ und Wien luden zu Infoveranstaltungen mit dem Thema „Aktuelles aus der Bio-Rinder-Vermarktung“.

Der Geschäftsfuhrer der bioVermarktung, Ing. Reinhold Schwingenschlögl und der Obmannstellvertreter und Vorstandsmitglied von Bio Austria NÖ und Wien, Franz Hlavka, informierten die zahlreichen BesucherInnen über die wichtige Rolle eines starken Bündlers sowie die aktuellen Vermarktungsprogramme der Bio-Rinder-Vermarktung.

Die bioVermarktung – Teil der ARGE Biorind und wichtiger Preisbildner

Die bioVermarktung Handels GmbH, der NÖ Partner der ARGE Biorind, sieht seine Kernaufgaben in der gemeinsamen Betreuung überregionaler Vermarktungsagenden wie z. B. die Projekte ja!Natürlich, Zurück zum Ursprung oder Spar. Dabei geht es im Wesentlichen um die gemeinsame Koordination der Aufbringung und Abstimmung der Vermarktungsmengen. Somit ergibt sich eine Planungssicherheit fur die Kunden und umgekehrt Absatzsicherheit auf Lieferantenseite. Durch die klare Struktur der ARGE Biorind ist die bioVermarktung als Partner dieser zudem wesentlich in die Preisbildung eingebunden. Wie die Vergangenheit zeigt, orientieren sich andere Aufkäufer großteils an den hier gebildeten Preisen.

Vermarktungsprogramme

Neben den schon bekannten Qualitätsprogrammen der bioVermarktung (www.biovermarktung.at/files/formulare/rindervermarktung-qualitaetsprogramme.pdf) konnte den TeilnehmerInnen wieder ein neues Vermarktungsprogramm vorgestellt werden.
Neben dem erfolgreichen Projekt zzU-Weiderind für Mutterkuhhalter, gibt es ab jetzt für zzU-Milchlieferanten auch die Möglichkeit, Bio-Rinder der Kategorien Ochsen und Kalbinnen sowie Kühe über das Programm zzUBergrind zu vermarkten.

„Q-PLUS“ und Maßnahme „Tierschutz-Stallhaltung“
Bei den Veranstaltungen wurde auch nochmal das Q-Plus, ein Qualitätsverbesserungsprogramm für Rindermast und Mutterkuhhaltung vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein Förderprogramm aus dem Fördertopf Ländliche Entwicklung.
Ein Großteil der Anwesenden bediente sich der Möglichkeit einer Einschulung durch die Referenten und füllte die entsprechenden Antragsformulare vor Ort aus. Die ersten unterschriebenen Teilnahmevereinbarungen sind bereits eingelangt. Nutzen auch Sie die Chance!
Mit der ÖPUL-Maßnahme „Tierschutz-Stallhaltung“ soll das Tierwohl durch Gruppenhaltung auf eingestreuten Liegeflächen und erhöhtem Platzangebot gefördert werden. Diese Fördermaßnahme wird für männliche Rinder ab sechs Monate, ausgenommen Zuchtstiere, angeboten. Es muss mit mindestens 3 GVE teilgenommen werden.

Für Fragen zu den Förderprogrammen stehen Ihnen das Service-Telefon der bioVermarktung (0676 842214-606) sowie die Außendienstmitarbeiter der NÖ Rinderbörse gerne zur Verfügung.

Mehr Infos:

www.biovermarktung.at