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Weide Eingriffe
Biomaps 2019
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Fütterung

Fütterung

Die Rinderfütterung beruht vorrangig auf betriebseigenem Grundfutter. Die durchschnittliche Kraftfuttermenge eines Betriebes wird auf 15% der Gesamtjahres-Trockenmasseaufnahme festgelegt. Mindestens 60% der Tagesration muss Raufutter sein. Ziel ist, dass ein möglichst hoher Anteil der erzeugten Milch und des Fleisches aus dem Grundfutter stammt. Basis dafür ist eine gute Grundfutterqualität aus artenreichen Beständen.
Die Rinder müssen die Möglichkeit haben, viel Grundfutter so oft als möglich aufzunehmen. Eine stets zugängliche Wasserversorgung mit hochwertigem Trinkwasser muss gegeben sein. Regelmäßige Futteranalysen, zumindest jedes zweite Jahr, sind zur Erstellung leistungsgerechter Futterrationen notwendig.

Die Berater in Ihrem Bundesland beraten sie bei der Zusammenstellung der Futterrationen.
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Fütterung von Kälbern

Ziel der Fütterung von Kälbern ist die möglichst rasche Entwicklung zum Wiederkäuer.
Um das neugeborene Kalb gegen die stallspezifischen Keime zu immunisieren, muss es in der ersten Lebenswoche mit ausreichend Kolostralmilch – optimal drei Mal täglich – versorgt werden.

Fütterung von Milchkühen

Milchkühe benötigen Futter mit ausreichender Struktur bei gleichzeitig ausreichend hoher Energie- und Eiweißkonzentration, das entspricht einem hohen Grundfutteranteil mit Kraftfutterergänzung.

Fütterung von Mutterkühen

Wesentlich für eine wirtschaftlich erfolgreiche Mutterkuhhaltung zur Erzeugung von Jungrindfleisch sind gute Weidebedingungen und gute Grundfutterqualitäten für die Winterfütterung. Die Grasaufnahme der Kälber in Mutterkuhherden beginnt mit etwa drei Monaten und bleibt wegen der überwiegenden Milchaufnahme bis zum neunten Monat relativ gering. Der Kraftfuttereinsatz beschränkt sich auf ein Minimum und richtet sich nach der Qualität der Versorgung über das Grundfutter.

Weide

Die Weide spielt in der biologischen Landwirtschaft eine große Rolle. Die Weidehaltung verbessert die Tiergesundheit und auch die Qualität der erzeugten Produkte zum Beispiel den Gehalt wertvoller Fettsäuren. Rinder müssen daher geweidet werden, wenn der Zustand des Bodens und die Witterungsbedingungen dies zulassen und die Umstände dies gestatten. Details zur Weideregelung im Bio-Landbau geben Ihnen die Beratungsblätter.

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