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TAGUNG Unser täglich Essen

Datum:

16.05.2019

Damit mehr regionale Bio-Lebensmittel ihren Weg in die Gemeinschaftsverpflegung und Großküchen finden, lädt das Land Kärnten, der Verein BIO AUSTRIA und die Landwirtschaftskammer Kärnten am 16. Mai in Klagenfurt zum 5. Informationstag für Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen, Caterer, Kantinen sowie Entscheidungsträger, Multiplikatoren und Pädagogen ein.

TAGUNG Unser täglich Essen

Bei der Tagung „Unser täglich Essen“ geht es einmal mehr um Qualität statt Quantität. Mehr regionale, saisonale, biologische Kost in gesunder Zusammensetzung einzusetzen, kann als starkes Zeichen für Nachhaltigkeit in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung gesehen werden.

Das diesjährige Programm setzt einen besonderen Fokus auf den maßvollen Fleischverzehr.

„Dieses Kriterium  stellt auch ein  Grundprinzip der Initiative „Gesunde Küche“ des Landes Kärnten dar“, informiert Gesundheitsreferentin Beate Prettner in diesem Zusammenhang.

Warum ein geringerer Fleischkonsum ein wesentlicher Beitrag zur Gesundheitsförderung sein kann, erfahren Akteure der Gemeinschaftsverpflegung durch inspirierende Vorträge aus medizinischer, ökologischer und ernährungswissenschaftlicher Sicht. Ebenso dürfen praktische Anleitungen für eine attraktive, genussreichere  Pflanzenkost am Speiseplan erwartet werden.

„Bereits 25% der landwirtschaftlichen Flächen Österreichs werden als Bioflächen bewirtschaftet“, so der Obmann von BIO AUSTRIA Kärnten, Johann Kreschischnig. Gemäß dem aktuellen österreichischen Aktionsplan zu einer nachhaltigen öffentlichen Beschaffung und dem Beschluss des Kärntner Landtages vom Juni 2014 soll dementsprechend auch ein ähnlich hoher Bio-Anteil in der öffentlichen Verpflegung Einzug finden.

„Es geht uns vor allem um den Einsatz heimischer Biolebensmittel. Sehr viele Kärntner Biobauern produzieren Bio-Milch und Bio-Rindfleisch. Gerade bei diesen Produktgruppen ist die Preisdifferenz zu herkömmlichen Produkten sehr gering“ erklärt Kreschischnig und betont: „Bio und Regionalität bilden zusammen ein Paar, das zusammengehört“.

Mithilfe eines nachhaltigen Speiseplans kann ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Allein die Umstellung von einem fleischlastigen auf einen fleischreduzierten Wochenplan senkt den CO2-Verbrauch erheblich (siehe dazu Abb. 1). Wählt man Biolebensmittel, können pro Hektar Anbaufläche durch das Verbot des Einsatzes chemischer Pflanzenschutz- und leicht löslicher Düngemittel durchschnittlich 60% CO2 eingespart werden (Abb. 2). Die Beschaffung von heimischen Lebensmitteln tut durch die kurzen Transportwege ihr Übriges.

Wie die Umsetzung all dieser Aspekte der Nachhaltigkeit und Gesundheit erfolgreich gelingen kann, zeigen Empfehlungen aus dem Change-Management sowie erfolgreiche Beispiele aus der Praxis in der Gemeinschaftsverpflegung. Sinn und Zweck der Tagung ist es, Großküchen und Kantinen für Jung bis Alt sowie entsprechende Entscheidungsträger nicht nur für regionale, biologische und gesunde Küche zu sensibilisieren, sondern vor allem zum Handeln anzuregen und Kontakte mit Beratern und heimischen Bio-Anbietern zu knüpfen.

Programm GK Tagung 2019