Die EU Organic Awards 2022 sind in vollem Gange!

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Bio soll weiterhin boomen!

Anders kann die EU ihr erklärtes Ziel, den Anteil der Bio-Flächen von 9,2 Prozent im Jahr 2020 auf 25 Prozent im Jahr 2030 zu steigern, nicht erreichen.

Der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen ist in den letzten 10 Jahren zwar um 66 Prozent gestiegen. Für die ambitionierten Pläne der EU muss sich die jährliche Wachstumsrate der Bio-Fläche im Hinblick auf das Vergleichsjahr 2020 allerdings weiter erhöhen.

Mehr Bio? Ja, bitte – aber wie?

Zur Erreichung dieses Ziels spielen neben politischen Maßnahmen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) oder der Entwicklung und Umsetzung des Aktionsplans die KonsumentInnen eine wesentliche Rolle.

Denn um mehr Bio-Produkte herstellen zu können, muss vor allem eines angeregt werden: die Nachfrage der EndverbraucherInnen.

Wie das gelingt?

© EU Organic Awards

Indem sich eine breite Öffentlichkeit für die Vorteile biologisch hergestellter Lebensmittel und die Menschen dahinter zu interessieren beginnt.

Aus diesem Grund verleiht die Europäische Kommission gemeinsam mit IFOAM Organics Europe und weiteren Organisationen die EU Organic Awards in 7 verschiedenen Kategorien.

Damit sollen innovative und inspirierende Projekte entlang der gesamten Bio-Wertschöpfungskette ausgezeichnet werden.

Kreative Ideen waren also gefragt!

Die FinalistInnen: Österreich gibt den Ton an!

Denn Österreich ist als einziges Land in 4 von 7 Kategorien mit insgesamt 5 FinalistInnen vertreten.
In der Kategorie „beste Bio-Region“ können sich die Gemeinde Seeham genauso wie die Stadt Wien Chancen auf den Gewinn ausrechnen.

Ganz besonders freut uns, dass die Bio Austria Bäuerin Katharina Lichtmannsperger aus Salzburg als „beste weibliche Bäuerin“ nominiert wurde. Außerdem hat Kolariks Freizeitsbetriebe GesmbH Restaurant Luftburg in der Kategorie „bestes Bio-Restaurant“ Chancen auf den Gewinn und der steirische Betrieb Labonca Biohof punktet mit seinem Konzept in der Kategorie „bestes KMU – kleine und mittlere Unternehmen“.

Am 23. September – dem EU-Bio-Tag und Tag der Bio-Landwirtschaft – werden die Gewinnerbetriebe prämiert.

© EU Organic Awards