Bio Austria beim ASICS Frauenlauf

© BIO AUSTRIA/ Nadia El Daly

Am 2. und 3. Oktober 2021 konnte mit einem Jahr Pause der 33. ASICS Österreichische Frauenlauf im Wiener Prater wieder stattfinden. Mehr als 15.500 Teilnehmerinnen setzten dabei ein starkes Zeichen für den weiblichen Laufsport und wurden auch nicht durch die 2G-Regel von der Teilnahme abgeschreckt. Die Veranstaltung wurde dieses Jahr um den Ausstellungsstand der BIO AUSTRIA reicher. Am Samstag und am Sonntag sorgte unser Team dafür, dass man sich beim Glücksrad spielend mit aktuellen Themen zur Bio-Landwirtschaft auseinandersetzen konnte. Wurden dabei die gestellten Fragen richtig beantwortet, konnte man ein BIO AUSTRIA Goodie gewinnen. Diejenigen, die einen genaueren Einblick in die diversen Mitgliedsbetriebe der BIO AUSTRIA bekommen wollten, konnten durch verschiedene Informationsmaterialen stöbern. Außerdem waren fünf BIO AUSTRIA Betriebe vor Ort und boten ihre Produkte an, die nach Herzenslust verkostet und auch gekauft werden konnten.

Verschiedenste Schmankerl von BIO AUSTRIA Betrieben

Während vom „Adamah BioHof“ diverse Produkte von Kichererbsen und Hirse über Leindotteröl und Pestos bis hin zu Frauentees und Oxymel angeboten wurden, schafften die VertreterInnen von „BioWeingut und BioBuschenschank Lehner“ mit dem Schardonä Traubensaft Abhilfe für die Durstigen. Die Fans von Fermentiertem kamen gleich doppelt auf ihre Kosten. Das „Fermentarium“ sorgte mit fermentiertem Gemüse und Aufstrichen für kulinarische Höhepunkte. Neben fermentierten Blütenpollen bot der Vorarlberger Betrieb „naturreich“ auch diverse Öle, Salze, Tinkturen und vieles mehr an. Für die süße Seite war an diesem Wochenende die Bio-Imkerei „Kleinis-Schwärmerei“ aus Niederösterreich zuständig und versüßte den PassantInnen das Sportevent.

Sport tut dem körperlichen Wohlbefinden gut – und  Bio ebenso

Mit dem Lauf wurde ein weiteres Zeichen für die große Bedeutung von sportlicher Aktivität auf das körperliche Wohlbefinden gesetzt. Um sich rundum gesund zu fühlen darf aber nicht auf das Potenzial einer ausgewogenen Ernährung vergessen werden. Die Veranstaltenden setzten dafür mit dem Ausstellerstand der BIO AUSTRIA ein starkes Zeichen dafür.

© BIO AUSTRIA/ Nadia El Daly

Denn wie auch der wissenschaftliche Artikel „The microbiota-gut-brain axis in obesity“ (1) anschaulich beschreibt, hat neben einem ausgewogenen Lebensstil auch die Produktionsweise von Lebensmittel einen Einfluss auf den Gesundheitszustand. Somit kann ein hoher Konsum an biologisch hergestellten Produkten als eine Präventivmaßnahme gegen Übergewicht gesehen werden.

Außerdem lieferte unter anderem der Artikel „Organic food in the diet: Exposure and health implications“ (2) klare Anhaltspunkte dafür, das Bio-Lebensmittel tendenziell signifikant höhere Werte an diversen Inhaltsstoffen aufweisen, als ihre konventionellen Pendants. Dabei sind zum einen die hohen Werte an sekundären Pflanzenstoffen in Bio-Lebensmitteln zu nennen, die im Zuge des wissenschaftlichen Artikels „Organic agriculture: does it enhance or reduce the nutritional value of plant foods?“ (3) genauer unter die Lupe genommen werden. Zum anderen belegt der Wissenschaftliche Dienst des Europäischen Parlaments die deutlich höheren Anteile an Omega-3-Fettsäuren in Milch- und Fleischprodukten in ihrem Bericht „Human health implications of organic food and organic agriculture“(4). Dieser Bericht beschreibt zusätzlich durch den Verzicht von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln eine positive Wirkung auf die kognitive Entwicklung von Kindern (4).

Quellen

  1. Torres-Fuentes C, Schellekens H, Dinan TG, Cryan JF: The microbiota-gut-brain axis in obesity. Lancet Gastroenterol Hepatol. pii: S2468-1253(17)30147-4, 2017 doi: 10.1016/S2468-1253(17)30147-4
  2. Brantsæter AL, Ydersbond TA, Hoppin JA, Haugen M, Meltzer HM: Organic food in the diet: Exposure and health implications. Annu Rev Public Health, Vol 38:295-313. 2017 https://doi.org/10.1146/annurev-publhealth-031816-044437
  3. Brandt K, Molgaard JP: Organic agriculture: does it enhance or reduce the nutritional value of plant foods? J Sci Food Agric, Vol. 81: 924-931, 2001
  4. EPRS (European Parliamentary Research Service), Scientific Foresight Unit (STOA): Human health implications of organic food and organic agriculture. European Parliament, Brussels, 2016

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