Schwarmmanagement
Umgang mit dem Schwarmverhalten der Honigbienen
Das Schwarmverhalten der Honigbienen stellt die Imkerschaft jedes Jahr vor große Herausforderungen.
Während das Schwärmen aus biologischer Sicht ein natürlicher und wichtiger Vorgang zur Erhaltung der Vitalität und Gesundheit der Bienenvölker ist, steht es im Widerspruch zu den wirtschaftlichen Zielen der Imkerei, da es den Honigertrag mindert.
In der Praxis wird Schwärmen häufig durch das Brechen von Schwarmzellen verhindert – eine Methode, die jedoch als besonders nachteilig für die Bienen gilt. Die Bienen bleiben im Schwarmvorbereitungs-Modus.
Es gibt schonende und effektive Alternativen, die das natürliche Verhalten der Bienen respektieren und gleichzeitig den wirtschaftlichen Anforderungen gerecht werden.
Zur vorbeugenden Schwarmvermeidung eignen sich Maßnahmen wie (Brut-)Schröpfen, Drohnenbrutschneiden und rechtzeitige Raumgabe. Wenn die Schwarmvorbereitungen bereits eingesetzt haben, können Fluglinge mit Schwarmzelle oder Zwischenableger gebildet werden. Diese Methoden führen dazu, dass die Bienen ihre Schwarmabsicht selbstständig aufgeben – der Eingriff ist also nur einmal erforderlich.
In Gebieten mit Blütenhonigtracht werden häufig Kunstschwärme gebildet, um das Schwärmen vorzubeugen. Im Waldtrachtgebiet ist dies jedoch nicht praktikabel, da die Völker dadurch zu stark geschwächt werden. Sollte die Waldtracht ausbleiben, können Brutableger zur Vermehrung oder zum Verkauf erstellt werden, um einen wirtschaftlichen Ausgleich zu erzielen.
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Termin
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bis
Veranstaltungsort
4040 Linz