Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP)

Vor mehr als 50 Jahren wurde die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) auf den Weg gebracht, um den politischen Herausforderungen der europäischen Landwirtschaft gemeinsam zu begegnen.

Am 1. Juni 2018 legte die Europäische Kommission Gesetzgebungsvorschläge zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für den Zeitraum von 2021 bis 2027 vor. Aufgrund laufender Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat der EU wurde der vorläufige Geltungsbeginn der vorgeschlagenen GAP-Reform auf den 1. Januar 2023 verschoben.

Die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Zukunft der GAP sollen dazu beitragen, dass die Agrarpolitik der EU besser auf aktuelle und künftige Herausforderungen reagieren kann und zugleich den Bedürfnissen der europäischen Landwirtinnen und Landwirte weiter gerecht wird. Die Farm-to-Fork-Strategie ist das Herzstück des New Green Deal. Zusammen mit der Biodiversitätsstrategie stellt sie ein Maßnahmenpaket dar, das die Wechselwirkung zwischen gesunden Menschen, gesunden Gesellschaften und einem gesunden Planeten anerkennt. Europas Land- und Lebensmittelwirtschaft soll deutlich ökologischer werden. Der Biolandbau soll in den EU-Mitgliedsstaaten bis 2030 auf 25 Prozent ausgeweitet und der Pestizid- und Antibiotikaeinsatz halbiert werden. Die neue GAP kann nur dann wirksam werden, wenn die Biolandwirtschaft eine ausreichende Honorierung für ihre Leistungen im Umwelt-, Klima- und Tierschutz erhalten. Denn diese werden aktuell über den Markt nicht entlohnt.

GAP – Gemeinsame Europäische Agrarpolitik

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