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Tiergesundheit

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© Foto: BIO AUSTRIA

Die Vorgaben für die Haltung der Bio-Schweine, wie zum Beispiel der Auslauf, wirken sich günstig auf die Tiergesundheit aus. Frische Luft und Sonneneinstrahlung beeinflussen das Immunsystem positiv. Eine vorbeugende Behandlung mit Antibiotika ist nicht erlaubt.
Prinzipiell dürfen alle Medikamente, die in Österreich zugelassen sind, auf Bio-Betrieben verabreicht werden. Bei einer Behandlung muss die am Medikament angegebene Wartezeit verdoppelt werden. Ist keine Wartezeit angegeben, so sind mindestens 48 Stunden einzuhalten. Bei Ferkeln für die Mast darf nur eine Behandlung pro Lebenszyklus, das heißt eine Behandlung, erfolgen, um als Bio-Tier zu gelten. Zuchtsauen dürfen maximal drei Mal pro Jahr behandelt werden.

Eingriffe

Schwanz kupieren ist nicht erlaubt. Zähne dürfen nur in begründeten Ausnahmefällen gekürzt werden.

Das Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein beschäftigt sich im Referat Tiergesundheit Schwein mit der Weiterentwicklung der Bio-Schweinehaltung. Forschungsbereiche sind die Verbesserung der Fleischqualität mit 100% Bio-Fütterung und die Erhaltung der Tiergesundheit durch Präventivmaßnahmen.
In der Außenstelle Wels-Thalheim gibt es einen Bio-Versuchsstall.

Zum Lehr- und Forschungsentrum Raumberg-Gumpenstein

Der Bio-Schweineproduktion widmen sich weiters die landwirtschaftlichen Fachschulen Grottenhof in der Steiermark und Edelhof in Niederösterreich.

Fachschule Edelhof