Ausbildung zum Bodenpraktiker

Ziel und Zielgruppe
Bäuerinnen und Bauern bekommen durch die fachliche und praxis-orientierte Weiterbildung ein besseres Verständnis für das Ökosystem Boden und setzen die neuen Erkenntnisse und Erfahrungen auf ihren Betrieben vorbildlich um. Bodenpraktiker wirken als Multiplikatoren, in dem sie ihre Begeisterung für den Boden an ihre Berufskollegen in Vorträgen, Arbeitsgruppen, bei Feldtagen usw. weitergeben, den Boden praxisnah vermitteln und Bodenbewirtschaftung konkret beraten, ganz nach dem Motto „Bauern beraten Bauern“.
Ihr Nutzen – Was bringt Ihnen diese Weiterbildung?
- Eine intensive und praxisorientierte Auseinandersetzung mit dem Ökosystem Boden
- Anregungen für die Optimierung Bodenbewirtschaftung am eigenen Betrieb
- Handwerkzeug für die Weitergabe von Wissen und Erfahrung an Berufskollegen und Arbeit in Gruppen
Dauer
9 Tage (81 Unterrichtseinheiten), in Blöcken zu ein oder zwei Tagen verteilt über das Jahr, ein großer Teil findet im Freiland statt.
Ausbildungsinhalte
Ausbildung zum/r Bodenpraktiker/in für das Grünland
- Der Boden – der Lebensträger der Erde
- Wechselwirkung Bodenfruchtbarkeit und Bodenleben
- Bodenbildungsprozess
- Wasserhaushalt des Bodens
- Düngung und Wirtschaftsdüngeraufbereitung
- Prinzipien der Düngung und Düngungsverständnis
- Wirtschaftsdüngerformen, Wirkung und Aufbereitung der Wirtschaftsdünger
- Grünlandmanagement und Bestandesführung
- Standortangepasste Pflanzenbestände
- Mäh- und Weidemanagement
- Ampferregulierung
- Grünlandverbesserung
- Bestandesbeurteilung auf der Wiese
- Grünlandbestände beurteilen
- Optimierungsmaßnahmen erarbeiten
- Präsentationstechnik und Projektarbeit
- Einsatz von Medien und Hilfsmitteln bei Bildungsveranstaltungen
- Projektpräsentation
Ausbildung zum/r Bodenpraktiker/in für den Ackerbau
- Der Boden – der Lebensträger der Erde
- Wechselwirkung Bodenfruchtbarkeit und Bodenleben
- Bodenbildungsprozess
- Wasserhaushalt des Bodens
- Boden und Pflanze
- Prinzipien der Düngung
- Düngeraufbereitung
- Bodenuntersuchungsmethoden
- Ökosystemare Bodenansprache am Feld
- Beurteilung der Bodenfruchtbarkeit am Feld u. a. mittels Spatenprobe,
- Fingerprobe und Krümeltest
- Bodenbearbeitung
- Einfluss auf das Bodenleben
- Werkzeuge und Geräte für die Bodenbearbeitung
- Unkrautregulierung
- Präsentationstechnik und Projektpräsentation
- Einsatz von Medien und Hilfsmitteln bei Bildungsveranstaltungen
- Projektpräsentation
Boden-Handbuch
Das Boden-Handbuch für den Bio-Ackerbau und für das Bio-Grünland erhalten Sie im Rahmen der Bodenpraktiker-Ausbildung.
Termine und Kontakte
Weitere Informationen zur Ausbildung und zu geplanten Terminen erhalten Sie „bei den Ansprechpersonen in den Bundesländern.“
Burgenland:
-
Franz Traudtner
BIO AUSTRIA Burgenland, Obmann, Landwirtschaft
Beratung Ackerbau, Betriebliche Standortbestimmung, Bildungs- und Beratungskoordination
Kärnten:
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DI Helmut Wutte
BIO AUSTRIA Kärnten, Landwirtschaft
Koordination Bildung, Stellvertretender Geschäftsführer
Oberösterreich:
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DI Jakob Gadermaier
BIO AUSTRIA OÖ, Landwirtschaft
Bio-Beratung, Bodenpraktiker Zertifikatslehrgänge
Niederösterreich und Wien – Acker:
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Dr. Robert Schneider
BIO AUSTRIA NÖ und Wien, Landwirtschaft
Beratung Ackerbau, Leitung Beratung
Niederösterreich und Wien – Grünland:
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DI Agnes Scheucher
BIO AUSTRIA NÖ und Wien, Landwirtschaft
Regionalbetreuung Mostviertel, Beratung Grünland, Geflügel
Salzburg:
Steiermark – Acker:
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DI Wolfgang Kober
Bio Ernte Steiermark, Bildung und Beratung
Beratung Geflügel, Ackerbau
Steiermark – Grünland:
-
DI Dr. Wolfgang Angeringer
Bio Zentrum Steiermark, Landwirtschaft
Beratung, Grünland, Rinder