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Biomaps 2019

Tiergesundheit

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© Foto: BIO AUSTRIA

In der biologischen Landwirtschaft steht die Krankheitsvorsorge im Vordergrund. Ist trotzdem eine Medikamentengabe notwendig, so ist beim Einsatz von chemisch-synthetischen Arzneimitteln eine Verdoppelung der Wartezeit notwendig. Der „Blick auf’s Ganze“ also ein Gesamtkonzept für die täglichen Arbeitsabläufe wirkt sich positiv auf die Tiergesundheit aus. Dazu gehört neben einer tiergerechten Haltung auch ein gut durchdachtes Weidemanagement.
Steht Weidegras am Speiseplan sind die Tiere verstärkt dem Befall mit Weideparasiten ausgesetzt. Mit Antiparasitika sollte überlegt umgegangen werden.

Tipps für den Weidegang

  • Flächen erst nach dem Abtrocknen beweiden
  • Weidepausen zwischen den Weidegängen einschieben, dazwischen wenn möglich mähen
  • Zwischennutzung mit einer anderen Tierart, idealerweise mit Pferden oder Rindern
  • Saubere Wasserstellen
  • Regelmäßige gesundheitliche Bestandeskontrollen (Kotproben, äußeres Erscheinungsbild der Tiere, Leistungsschwankungen usw.)

Dr. Elisabeth Stöger, eine Tierärztin mit langjähriger Erfahrung von Wiederkäuern im biologischen Landbau, betreut das BIO AUSTRIA Servicetelefon “Tiergesundheit Wiederkäuer”.

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