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Biomaps 2019

Umstellung

Foto: © BIO AUSTRIA/Wlcek
Foto: © BIO AUSTRIA/Wlcek

Umstellung der Bio-Schweinehaltung

Bei gleichzeitiger Umstellung des Gesamtbetriebes, Flächen und Schweinehaltung, beträgt die Umstellungsfrist für Schweine 24 Monate. Ab Kontrollvertragsabschluss werden alle für Bio-Betriebe verbotenen Futtermittel wie zum Beispiel Sojaextraktionsschrot verkauft. Betriebseigene konventionelle Futtermittel dürfen gefüttert werden.
Für Bio-Betriebe grundsätzlich nicht erlaubter Eingriff ist das Schwanz kupieren. Zähne schleifen darf nicht mehr routinemäßig durchgeführt werden. Dies gilt auch wenn die Ferkel innerhalb der Umstellungszeit konventionell verkauft werden.
Die Umstellungszeit für die Erzeugung von Bio-Mastschweinen kann verkürzt werden.
Detailinfos dazu gibt es im Beratungsblatt Umstellung auf die biologische Schweinehaltung,
bzw. erhalten Sie bei den Bio-BeraterInnen oder bei Ihrer Bio-Kontrollstelle.

Eckpunkte der Bio-Schweinehaltung:

  • Auslauf für alle Produktionsstufen
  • Mindestgröße Stall+Auslauf: 10 m² je Abferkelbucht, 4,4 m² je Wartesau, 14-18 m² je Eber, 1 m² je Aufzuchtferkel, 1,4-2,7 m² je Mastschwein je nach Lebendmasse
  • Planbefestigte Liegeflächen mit Einstreu
  • Freie Abferkelung
  • mindestens 40 Tage SäugezeitBio-Futtermittel
  • Bio-Ferkel für die Mast, Bio-Jungsauen wenn verfügbar

Lesen Sie im Artikel „Stroh zu Gold spinnen“, von den Erfahrungen der Familie Neumann bei der Umstellung ihres Betriebes.
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