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Curriculum für die Seminarreihe Biodynamische Landwirtschaft 2022/23: Modul 2

© Robert Balog / Pixabay

Zeitraum:

Oktober 2022 – August 2023

Veranstalter:

Lehr- und Forschungsgemeinschaft für biodynamische Lebensfelder in Kooperation mit Institut für ökologischen Landbau an der Universität für Bodenkultur (BOKU), Bio Austria, Demeter und respekt-BIODYN

Veranstaltungsorte:

Seminarhaus des Klosters der Barmherzigen Schwestern in Laab im Walde bei Wien und auf Wunsch Exkursions-Tage auf verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben

Anmeldungsprozedere:

Der Preis für die Seminarreihe (ohne Verpflegung und Unterkunft) ist gestaffelt nach:

  • Vollpreis: Euro 800,–
  • Preis für Paare: Euro 1.500,– (Ermäßigung nach Absprache möglich)

Teilnehmeranzahl:

max. 15

Infos und Anmeldung:

Maga. Waltraud Neuper
M +43 680 11 22 424                     

Ausbildungsziele

Dieser biodynamische Lehrgang führt Praxiserfahrung aus Landwirtschaft und Gartenbau, agrarwissenschaftliche Forschung und daraus resultierende Erkenntnisse sowie eigene Naturerfahrung in Kunst und übender Beobachtung zusammen. Er will die ökologischen und ökonomischen Horizonte von Landwirtschaft erweitern – aber vor allem das Verständnis für die Naturzusammenhänge vertiefen.

Einblicke in die verwandten Lebensfelder wie Pädagogik, Medizin, Sozialtherapie und Ernährung lassen die vielfältigen, fein verzweigten Verbindungen zur Landwirtschaft sichtbar werden. Im Zuge angeleiteter Projekte und Übungen bekommt jede/r Teilnehmer/Teilnehmerin die Möglichkeit selbst künstlerisch vertiefend tätig zu werden.

Neu:  In diesem Lehrgang wird dem Künstlerischen größere Bedeutung eingeräumt.

Es wächst in uns Menschen eine zunehmende Sehnsucht nach lebendiger, heiler Ganzheit. Ein Teil dieser angestrebten Ganzheit betrifft eine Beziehung zur Natur, die sich nicht in einem nostalgischen Zurückschauen, sondern in einem neuen Denken über das Landwirtschaftliche und Gärtnerische hinaus zeigen müsste. Künstlerisches Tun öffnet uns einen Zugang zur Natur – außen und innen.

Die vier Module

1.Modul – Freitag, 28.10.2022 ab 17.00 – Sonntag, 30.10.2022 bis 15.00 Uhr

Der Boden, der alle (Land)Lebewesen auf dieser Erde trägt und nährt!

Wir arbeiten in diesem Modul an dem biodynamischen Verständnis, dass der Boden ein lebendiger Organismus ist, aus dem alles Leben hervorgeht. Als Bauern/Bäuerinnen und Gärtner/Gärtnerinnen wird er zu unserer Existenzgrundlage – darum werden wir auch unsere Beziehung zu ihm ins Auge fassen. Praktisch (Bodenbearbeitung, Düngung), theoretisch (Grundlegendes zum Boden), beziehungsfördernd (künstlerische Übungen zur Wahrnehmung und Erfahrung). 

2. Modul – Freitag, 27.1.2023 ab 17.00 – Sonntag, 29.1.2023 bis 15.00 Uhr

Der Mensch, der das Leben auf dieser Erde gestaltet!

Wir arbeiten in diesem Modul an dem anthroposophischen Verständnis, dass die Entwicklung des Menschen untrennbar verbunden ist mit der Entwicklung der Erde. Woher komme ich, was soll ich auf dieser Erde sinnvollerweise tun und wohin gehe ich – diese Fragen werden uns künstlerisch, philosophisch und letztendlich als Menschen, die diese Welt durch ihr Tun verändern, beschäftigen.

3. Modul – Freitag, 19.5.2023 ab 17.00 – Sonntag, 21.5.2023 bis 15.00 Uhr

Die Pflanze, die das Leben auf dieser Erde erhält!

Wir arbeiten in diesem Modul an dem umfassenden Verständnis, dass die Pflanze das einzige Wesen auf dieser Erde ist, das Sonnenlicht in Nahrung für die Lebewesen sammeln und verwandeln kann. Wir nähern uns der Pflanze in der Betrachtung ihrer Bedeutung für den Bauern/die Bäuerin und den Gärtner/die Gärtnerin in praktischer Weise, indem wir Erhaltung, Anbau und Saatzucht sowohl von Getreide, wie aber auch von Gemüse und Heilkräutern erörtern und diese Erkenntnisse künstlerisch für uns verankern.

4. Modul – Freitag, 25.8.2023 ab 17.00 – Sonntag, 27.8.2023 bis 15.00 Uhr

Das (Haus)Tier, das dem Menschen in seiner Entwicklung hilft!

Wir arbeiten in diesem Modul an dem biodynamischen Verständnis, dass das Tier den Menschen in seiner Entwicklung begleitet und deshalb zum Haustier geworden ist. Das Tier ist als das Gestalt gewordene Tierische anzusehen, das in uns ist und welches wir – um „ganz“ Mensch zu werden – integrieren müssen. Hier werden wir die Brücke des Künstlerischen betreten, da es der einzige Zugang zu diesem Leben tragenden Beziehungsgefüge ist. Wir wollen zeigen, wie der biodynamische Hof mit einer „dem Menschen gerecht werdenden“ Tierzähmung und Tierzucht zu einem Gestaltungsort für einen landwirtschaftlichen Organismus werden kann und gleichzeitig eine Höherentwicklung des Menschen, aber auch des Tieres möglich wird.

Das detaillierte Programm eines Moduls wird immer einen Monat vor dem Modultermin zugesandt und auf die Homepage gestellt!

Termin

bis