Bio Austria zum Weltwassertag: Bio-Landwirtschaft ist gelebter Gewässerschutz

Grashalm mit Tautropfen
© Jörg Klemme, Hamburg / pixelio.de
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Erhalt der Lebensgrundlagen durch die Landwirtschaft muss höhere Gewichtung im Rahmen der GAP erhalten.


„Wasser als Lebensgrundlage für die Menschheit ist von unschätzbarem Wert und muss daher nachhaltig geschützt werden. Auch die Landwirtschaft spielt eine wesentliche Rolle in diesem Zusammenhang. Gesellschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft, wie der Schutz des Wassers, müssen daher in Zukunft eine höhere Gewichtung in der Agrarpolitik erhalten. Das Prinzip ‚Öffentliche Gelder für gesellschaftliche Leistungen‘ wäre ein wirksamer Hebel, um eine Ökologisierung der Landwirtschaft voranzutreiben und gleichzeitig diese Leistungen zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen entsprechend abzugelten“, spricht sich BIO AUSTRIA-Obfrau Gertraud Grabmann anlässlich des heutigen Weltwassertages für eine Prioritätenänderung im Rahmen der Neugestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) aus.

„Jede Art der Landbewirtschaftung hat Auswirkungen auf die natürlichen Ressourcen, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung. Es gibt jedenfalls noch Optimierungspotenzial in der Landwirtschaft im Hinblick auf den Schutz von Boden, Wasser und Klima“, konstatiert Grabmann. Die Bio-Landwirtschaft kommt etwa ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden und leicht lösliche Mineraldüngern aus, die als eine der wesentlichen Ursachen für die Beeinträchtigung von Grundwasser gelten. Zentrales Ziel des Bio-Landbaus ist die Erzeugung ökologisch hochwertiger Lebensmittel bei möglichst effizientem Einsatz von natürlichen Ressourcen.

„Der ökologische Landbau leistet durch die praktizierte Kreislaufwirtschaft einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Wasser- und Bodenqualität und zu einem sauberen Klima“, betont die BIO AUSTRIA-Obfrau. Nach Möglichkeit hofeigene Futtermittel, flächengebundene Tierhaltung, betriebseigene organische Düngemittel und vielseitige Fruchtfolgen schonen die natürlichen Ressourcen und verhindern unter anderem, dass überschüssige Nährstoffe in das Grundwasser gelangen und dieses verschmutzen. „Dadurch trägt die Bio-Landwirtschaft dazu bei, dass unsere Seen und Flüsse sauber bleiben“, so Grabmann abschließend.

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  • Markus Leithner MSc.

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