Nationale GAP – Einigung

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Bio Austria Bauerntage – Eröffnungsrede Getraud Grabmann

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GAP-Einigung bleibt bei Bio hinter Anspruch des Regierungsprogramms zurück – Maßgebliche Nachbesserungen durch Bio Austria erreicht

Am 22.Dezember 2021 hat die Bundesregierung in einer Pressekonferenz die Einigung auf die österreichische Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2023 in Österreich verkündet.

Diese wird als „GAP-Strategieplan“ Ende des Jahres bei der EU-Kommission zur Prüfung eingereicht.

„Ein erster Blick auf die vorliegenden Informationen zeigt Nachbesserungen für biologisch wirtschaftende Betriebe. Insgesamt bleibt das Programm allerdings hinter dem Anspruch des Regierungsprogramms, die Bio-Landwirtschaft in Österreich zu stärken, zurück“, sagt Bio Austria Obfrau Gertraud Grabmann in einer ersten Reaktion. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum eine Anhebung der Bio-Basisprämie, die allen Bio-Betrieben zugutekommen würde, nicht vorgenommen wurde“.

Auf Druck von Bio Austria ist für das neue ÖPUL wieder eine eigene Bio-Maßnahme vorgesehen. Die Bio-Basisprämie wird durch Top-ups und kombinierbare Maßnahmen aus dem Modulsystem ergänzt. Zentrales Ziel für Bio Austria war immer ein möglichst gutes Gesamtpaket für die Mitglieder zu erreichen. Durch konsequenten und hartnäckigen Einsatz wurden weitere Verhandlungserfolge erzielt, beispielsweise die Beseitigung von Zugangsbarrieren  zu Top-ups, zusätzliche bzw. höher dotierte kombinierbare Maßnahmen oder dem Fortbestand der Bio-Feldgemüse-Prämie. Ein wesentlicher Erfolg ist auch die Wiedereinführung des 5% Bio-Bonus bei der Invest-Förderung.

Eine detaillierte Bewertung der Auswirkungen im Bereich der biologischen Landwirtschaft wird erst möglich sein, wenn das Gesamtprogramm veröffentlicht wird. Doch bereits jetzt steht fest: Nur auf Druck von Bio Austria konnten maßgebliche Verbesserungen für die Bio-Landwirtschaft erwirkt werden.

Kontakt

  • Mag. Thomas Fertl

    Bio Austria, Leitung Agrarpolitik und Internationale Beziehungen
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