Antrag auf Zulassung von Nicht-Bio Austria-Kraftfutter für EU-Bio-Bauern

Getreideübernahme
© BIO AUSTRIA Bund

Eine Zulassung von Bio-Kraftfutter-Einzelkomponenten (Getreide, Mais, Körnerleguminosen,…) und Pellets von Ackerfutter und Ackerkulturen (Mais-, Luzernepellets,…) ist notwendig, wenn ein BIO AUSTRIA Bauer von einem EU-Bio-Betrieb (Inland oder Ausland) Ware zukaufen möchte.

Warum ist eine Zulassung durch BIO AUSTRIA notwendig?

Bei der Delegiertenversammlung Anfang Dezember 2016 wurde beschlossen, dass Bio-Kraftfutter-Einzelkomponenten von EU-Bio-Bauern durch BIO AUSTRIA zugelassen werden müssen.

Um bei Kraftfuttermitteln ein lückenloses Informationssystem und eine Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten wird seit 1. Juni 2017 durch das Zulassungsverfahren ein Zugang zu Kontrolldaten und Sanktionen des Verkäufers geschaffen. Der Vorteil dieser Richtlinie ist, dass nun auch bei Bio-Kraftfutter-Einzelkomponenten, zwischen BIO AUSTRIA Ware und EU-Bio-Ware unterschieden wird. Das stärkt den BIO AUSTRIA Standard und erhöht die Sicherheit für die Aufkäufer von BIO AUSTRIA Ware.

Welche Schritte sind für eine Zulassung notwendig?

Beim Verkauf von Kraftfutter an einen BIO AUSTRIA Betrieb muss beachtet werden?

  • Beim Verkauf der Ware werden der genehmigte Zulassungsantrag und das aktuelle EU-Bio-Zertifikat dem BIO AUSTRIA Betrieb übergeben.
  • Auf Rechnung/Lieferschein muss die genehmigte BIO AUSTRIA Ware als  „Bio-xxx, zugelassene BIO AUSTRIA Ware“, z.B. Bio-Gerste, zugelassene BIO AUSTRIA Ware gekennzeichnet sein.

Muss Grundfutter auch durch die Zulassung?

Nein, bei folgenden Kulturen ist keine Zulassung notwendig:

Welche Vorgaben müssen BIO AUSTRIA Betriebe bei der Fütterung grundsätzlich einhalten?

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Kontakt

  • DI Eva Marthe

    BIO AUSTRIA, Landwirtschaft
    Qualitätsmanagement Landwirtschaft
    • eva.marthe@bio-austria.at
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